Arbeitsklima

Familienfreundliche Atmosphäre schaffen

Das A und O für Familienfreundlichkeit ist die Unternehmenskultur. Stehen wirklich alle Mitarbeiter füreinander ein? Ist dem Chef die Familienfreundlichkeit wirklich wichtig? Eine solche Kultur zu prägen, ist eine wichtige Aufgabe, bei der in erster Linie der Arbeitgeber gefragt ist. Oft sind es die kleinen Dinge, die viel bewirken.

Hier einige Tipps:

  • Machen Sie Ihren Mitarbeitern deutlich, dass Ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig ist. Der erste Schritt ist, darüber zu sprechen und Angebote wie flexible Teilzeitarbeit zu kommunizieren. 
  • Schon mit kleinen Maßnahmen wie dem Hinweis auf Ferienangebote für Kinder oder dem regelmäßigen Kontakt zu einer Mitarbeiterin, die sich in Elternzeit befindet, zeigen Sie, dass Sie familiäre Belange ernst nehmen. 
  • Gehen Sie mit gutem Beispiel vorangehen: Nehmen Sie sich ein- oder zweimal in der Woche bewusst Zeit, um private Dinge zu erledigen.
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Familienfreundlichkeit zahlt sich aus

Kosten-Nutzen-Analysen zeigen, dass Betriebe, die mitarbeiter- und familienfreundliche Maßnahmen anbieten, davon profitieren. Sie senken die Fehlzeiten und können die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter deutlich steigern.

Top-Kräfte können eher in der Praxis gehalten werden, oder sie kommen schneller aus der Elternzeit zurück. Weitere Pluspunkte: Die Praxen und Medizinischen Versorgungszentren positionieren sich als attraktive und verantwortungsbewusste Arbeitgeber – ein Imagegewinn und ein Vorteil im Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal.

Infotipp:

  • www.mittelstand-und-familie.de gibt Unternehmern Hinweise zur Gestaltung von Arbeitszeit, Arbeitsort, Arbeitsorganisation, Kinderbetreuung und zu Angeboten bei Hilfe- sowie Pflegebedürftigkeit und erläutert hierzu rechtliche Aspekte. Darüber hinaus gibt es telefonische Beratung und eine Datenbank mit Ansprechpartnern.
  • www.erfolgsfaktor-familie.de informiert über familienbewusste Arbeitszeiten sowie betriebliche Kinderbetreuung, bietet einen Familienfreundlichkeits-Check und eine Vielzahl von Praxisbeispielen.