Kinderbetreuung

Angebote für Mitarbeiter mit Kindern

Eine besondere Herausforderung stellt für berufstätige Eltern die angemessene und durchgängige Betreuung ihrer Kinder dar. Eine Praxis oder ein Medizinisches Versorgungszentrum wird kaum eigene Kinderbetreuungsplätze anbieten können, doch es gibt andere Möglichen, seine Mitarbeiter zu entlasten:

  • Arbeitgeber können mit der benachbarten Kindertagesstätte klären, ob sie für ihre Mitarbeiter Plätze reserviert. Im Gegenzug unterstützt die Praxis die Einrichtung mit einer kleinen Spende, die über die Steuer absetzbar ist.
  • Möglich ist auch eine finanzielle Beteiligung an den Kinderbetreuungskosten. Mit dieser Sozialleistung unterstützen Chefs ihre Mitarbeiter und zeigen zudem, dass ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig ist. Für die Förderung der Kinderbetreuung bis zum Einschulalter fallen keine Sozialabgaben an, das heißt, das Geld (es darf nicht Teil des Gehalts sein) geht eins zu eins an den Arbeitnehmer.
  • Bei einem größeren Praxisteam lohnt es sich, den Kontakt zu einer Tagesmutterbörse herzustellen. Tagesmütter sind insgesamt flexibler. Die Betreuungszeiten sind nicht so starr wie die einer Kindertagesstätte.
  • Haben Mitarbeiter schulpflichtige Kinder, sollten Arbeitgeber Schulferien bei der Urlaubsplanung so weit es geht berücksichtigen. Hilfreich könnten auch Informationen über Ferienangebote in der Umgebung oder ein „Feriengutschein“ sein, mit dem der Praxisinhaber die Ferienbetreuung mit einer kleinen finanziellen Zugabe fördert.