MVZ-Gründer bietet flexible Arbeitszeit

Herweg vor MVZ in Tellingstedt, Foto: Wilder/KVSHDr. Jochem Herweg (57)
Fachärztlicher Internist,
Gesellschafter des MVZ Tellingstedt, Schleswig-Holstein.

Im MVZ Tellingstedt in Schleswig-Holstein lassen sich Arztberuf und Elternrolle unkompliziert miteinander verbinden. Dr. Jochem Herweg und seine Frau haben zusammen mit einem Apotheker das MVZ gegründet und dort zwei junge Internistinnen in Teilzeit angestellt.

„Beide Kolleginnen wollten gerne im ambulanten Bereich arbeiten, hätten das als junge Mütter mit begrenztem Zeitrahmen aber niemals selbstständig tun können“, erklärt Jochem Herweg. Beide Frauen sind nun mit großer Begeisterung „Teilzeitlandärztinnen“ und knien sich voll in ihre Aufgaben, berichtet er.

 Generationenwechsel durch flexibles Stundenkontingent

Das entlaste wiederum Herweg und seine Frau, die sich in bestimmten Bereichen auch mal etwas zurücknehmen können – beide wollen in wenigen Jahren in den Ruhestand gehen.

Dann bestünde für die angestellten Kolleginnen die Option, ihr Stundenkontingent noch weiter zu erhöhen oder die Praxis sogar ganz zu übernehmen. „Wir sind auch da sehr flexibel“, betont der Internist

MVZ gutes Modell für ländliche Regionen

Jochem Herweg ist davon überzeugt, dass die Gründung eines MVZ die richtige Entscheidung war, die medizinische Versorgung vor Ort zu sichern.

„Es gibt noch viel mehr junge Ärztinnen und Ärzte, die auch gerne in ländlichen Regionen arbeiten würden, wenn durch flexible Arbeits- und Organisationsformen die dafür nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. In unserem MVZ ist das schon jetzt möglich“, betont er.

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